Mittwoch, 11. Februar 2015

Platon und seine Ideelehre


Wie kommt die Welt in meinem Kopf?


Beobachte und beschreibe die Bilder. 
Was nimmst du wahr?

















Für Platon sind die Ideen eine eigene Wirklichkeit hinter der Sinnenwelt. Sie ist der Sinnenwelt übergeordnet. Aus diesen geistigen, immateriellen Urbildern werden in der Realität Abbilder geformt.

Diese Urformen nennt Platon Ideen. Es gibt somit zum Beispiel eine Idee Mensch, eine Idee Pferd oder eine Idee Baum.Die Ideen sind ungeworden und unvergänglich, absolut. Die höchste Idee und letztes Prinzip ist die Idee des Guten.






Bei Platon gibt es eine Unterteilung zwischen dem Reich der Wahrnehmung und dem Reich der Ideen.  Das Reich der Wahrnehmung kann dabei auch als Sinnenwelt bezeichnet werden.  Über diese Welt können keine allgemeingültigen Aussagen getätigt werden, da sie mit den fünf Sinnen wahrgenommen wird, Diese Aussagen Können auch nicht allgemeingültig sein, da sind die beschriebenen Dinge stets verändern.  Alles in der Sinnenwelt Existierende beste aus einem vergänglichen Material, welchen sich mit der Zeit auflöst.  Im Gegensatz dazu ist alles  nach dem Muster einer Form gebildet, das zeitlos ist.  Diese Urform ist also ein abstraktes geistiges Musterbild, das laut Platon, in einer Wirklichkeit hinter der Sinnenwelt besteht.  Diese Wirklichkeit nannte Platon das Reich der Ideen. Über das reich der Ideen kann man sicheres Wissen erlangen, allerdings nur, wenn man die Vernunft benutzt.  Darauf ergibt sich die Ideenwelt nur mit dem Verstand, nicht aber mit den Sinnen erkennen lässt.


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