1.) Die Gesetzesformel des Kategorischen Imperativs
Der "Kategorische Imperativ" Immanuel Kants (1724 - 1804), der von ihm in der "Grundlegung zur Metaphysik der Sitten" (1785) entwickelt wird, ist wohl einer der bekanntesten Prüfsteine moralischen Handelns. Er wird meist in der folgenden Fassung zitiert (sogenannte 'Gesetzesformel'):
"Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde." (Hier und im Folgenden zitiert nach Werkausgabe, Hg. W. Weischedel, Frankfurt a. M., Suhrkamp Verlag, Bd. VII, S.51.)

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